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Die Bauerngarten-Sirene

Gitti Gartenschlau

Ob Mais oder Gurke, unsere Gitti weiß Bescheid! Scharenweise pilgern die Leut aus Nah und Fern in ihren Bauerngarten, in der Hoffnung, dass die schlaue Gitti wieder den ein oder andern Gartentipp fallen lässt. Im Ernst: Was sich die junge, moderne Bäuerin da an Generationenwissen über das Gärtnern angehäuft hat, kann sich sehen (und hören) lassen! Sogar die fußballnarrischen Männer ausm Dorf hängen der Gitti an den grünen Lippen, denn sie spielt echt in einer anderen Liga. Ab jetzt gilt: Bäurisch Mulchen statt Bayern München!

Bauernregel #1

Sucht der Bauer eine Frau,

wählt er Gitti Gartenschlau!

Unbekannt

Ja, man könnte durchaus behaupten, dass die attraktive junge Dame im schicken Lagerhausgrün auch im Jungbauernkalender eine gute Figur gemacht hätte, aber was die Gitti so besonders macht, sind weniger ihr verschmitztes Sonnenblumen-Lächeln oder besonders geschmeidige Moves beim Unkraut-„Heindln“, sondern vielmehr ihr über Generationen angesammeltes Wissen über die viel gehütete Kunst des heimischen Bauerngartens.

Total verschossen in deine Pflanzensprossen

Dabei begann die Legende der schlauen Gitti ganz harmlos: Ein verschossener Freistoß vom angrenzenden Fußballfeld des örtlichen Vereins katapultierte den Ball des Anstoßes direkt in die sprießenden Pflanzenstauden von Gittis Bauerngarten. Bald fanden sich nicht nur einer, sondern gleich die ganze Fußball-Mannschaft samt Trainer als „Zaungäste“ ein und schauten fasziniert der Gitti beim Mulchen zu. Eine Frage ergab die andere – und die Legende besagt, dass die Burschen an diesem Tag keinem Ball mehr nachgejagt, sondern nur noch der glockenhellen Stimme dieser faszinierenden Gartensirene lauschend von Feld zu Feld gehuscht wären – verschwitzt, still nickend und mit einem leicht dümmlichen Grinsen im Gesicht.

Warte mal – von Feld zu Feld? Ja, 4 Felder hat ein Bauerngarten!

Da staunten die Fußballer nicht schlecht: Anders als am Fußballplatz, wo nur ein Feld bespielt wird, sind es beim Bauerngarten gleich vier. Zumindest eines kam ihnen jedoch vertraut vor: Der Mittelkreis! Aber das kommt nicht von ungefähr, denn die Struktur eines Bauerngartens ist alt, sehr alt sogar, wie die Gitti stets betont, zudem sei sie gut durchdacht, weil sie auf alten Klostergärten fußt. Gitti erklärt:

„In der Mitte wird ein rundes Beet angelegt, das mit Dauerkulturen (Küchenkräutern, bunten Stauden) bepflanzt ist. Rundherum befinden sich vier gleiche Felder, die für den jährlichen Gemüseanbau bestimmt sind. Ein Feld für Starkzehrer (Pflanzen mit hohen Nährstoffansprüchen), eines für Mittelzehrer und eines für Schwachzehrer (Pflanzen, die mit wenig Nährstoffen zurechtkommen). Das vierte Feld genießt eine wohlverdiente Pause und wird am besten mit einer Gründüngung bepflanzt, um das Beet wieder mit Nährstoffen anzureichern. Jahr für Jahr rücken die Kulturen im Kreis um einen Platz weiter – so wird der Boden nachhaltig und schonend genutzt.“

Samen Maier

Gittis Bio-Auswahl für einen gelungenen Bauerngarten

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Gittis Bio-Blumen für deinen Bauerngarten

Absoluter Geheimtipp: Gründüngung

Von all den Tipps, die den baffen Fußballern damals um die Ohren geflogen sind, hat sich einer ganz besonders bei den Balltretern eingeprägt – die Gründüngung! Klar, wird man sich denken, Fußballspieler halten sich ja ohnehin gern am Grün auf, da liegt so ein Faible für das Thema wohl nahe. Aber da ist mehr dahinter, als es zunächst den Anschein hat.

Gitti meint: „In der Bio-Landwirtschaft ist Gründüngung ein fixer Bestandteil, im Hausgarten jedoch noch nicht sehr verbreitet. Dabei wussten unsere Vorfahren bereits im antiken Rom, dass der Anbau bestimmter Pflanzenarten die Fruchtbarkeit und Vitalität von Böden steigert. Auch im Hausgarten oder sogar am Balkon kannst du Gründüngung gezielt einsetzen.“

Und weiter: „Gründüngung ist der gezielte Anbau bestimmter Pflanzen, um unsere Böden zu schützen und zu verbessern. Die Gründüngung wird dann angebaut, wenn keine anderen Pflanzen im Beet stehen – also z.B. im Herbst. Die Gründüngung macht Garten und Gemüsebeete fruchtbarer – und manche Gründüngungspflanzen sind sogar essbar. Regelmäßiger Anbau von Gründüngung erhöht die Fruchtbarkeit und Gesundheit der Böden und lässt nachfolgende Pflanzen besser wachsen.“

Bäurisch Mulchen statt Bayern München

Das leuchtete auch den skeptischsten unter den Fußballern letztlich ein, und weil die Gitti rasch erkannte, dass dieses vermittelte Wissen bald wieder vergessen sein würde, kritzelte sie dem verblüfften Trainer kurzerhand einige einfache Schritte auf die Lose-Blatt-Sammlung seiner Trainingsmappe:

Taktik-Anweisungen zum Bäurisch Mulchen:

  1. Schneide die Gründüngung ab, wenn sie ordentlich gewachsen ist- auf jeden Fall vor oder während der Blüte. So verhinderst du, dass die Gründüngung sich selbst aussät und zu Unkraut wird. Nicht frostfeste Pflanzen frieren über den Winter von selbst ab.
  2. Lasse die abgeschnittenen oder erfrorenen Pflanzenteile am Beet liegen. Sind sie sehr groß, zerkleinere einfach alles mit einer Gartenschere.
  3. Die Wurzeln bleiben im Boden – sie verrotten von alleine. Die abgeschnittenen Pflanzen sind wie eine Mulchschicht – sie schützen den Boden und die darin befindlichen Bodentierchen.
  4. Regenwürmer, Springschwänze und viel Mikroorganismen machen sich nun ans Werk: sie holen nach und nach Pflanzenreste in den Boden, fressen und verdauen sie und bauen mit ihnen eine nährstoffreiche Humusschicht auf.
  5. Die Nährstoffe stehen den nächsten Pflanzen zur Verfügung, der Kreislauf schließt sich.

An jenem Tag betraten 11 verloren wirkende Spieler und 1 Trainer den umzäunten Bauerngarten einer fröhlich lachenden Gitti Gartenschlau als simple Hobby-Fußballer – und verließen ihn als weise, glückliche Bauerngarten-Apostel. Die Legende besagt sogar, dass sich Gittis Gartenwissen über das Strategiepapier des Trainers in der gesamten Regionalliga West verbreitete – aber das ist eine andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden.

Gitti Gartenschlau hofft jedenfalls, dass auch du dich von ihrer Botschaft verzaubern und deinen ganz eigenen Bauerngarten aufblühen lässt! Am Besten du startest gleich heute: Anpfiff!

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