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Gitti Gartenschlau

Mein Leben
am Bauernhof

Ob Mais oder Gurke, unsere Gitti weiß Bescheid!
Scharenweise pilgern die Leut aus Nah und Fern in ihren Bauerngarten, in der Hoffnung, dass die schlaue Gitti wieder den ein oder andern Gartentipp fallen lässt. Im Ernst: Was sich die junge, moderne Bäuerin da an Generationenwissen über das Gärtnern angehäuft hat, kann sich sehen (und hören) lassen! Sogar die fußballnarrischen Männer ausm Dorf hängen der Gitti an den grünen Lippen, denn sie spielt echt in einer anderen Liga.
Ab jetzt gilt: Bäurisch Mulchen statt Bayern München!

Ein typischer Bauerngarten

Als Bauerngarten bezeichnet man ein quadratisches, bunt gemischte Blumen-, Gemüse- und Kräutergärtchen mit einem runden Beet in der Mitte. Oft ist er von einem niedrigen Holz- oder Weidenzaun umschlossen, als Abgrenzung kann aber auch eine niedrige Hecke z.B. aus Buchsbaum, Lavendel o.ä. dienen.

Die Struktur eines Bauerngartens ist schon sehr alt – sie geht auf Klostergärten zurück – und gut durchdacht. In der Mitte wird ein rundes Beet angelegt, welches mit Dauerkulturen (Küchenkräutern, bunte Stauden) bepflanzt ist. Rundherum befinden sich vier gleiche Felder, die für den jährlichen Gemüseanbau bestimmt sind. Ein Feld für Starkzehrer (Pflanzen mit hohen Nährstoffansprüchen), eines für Mittelzehrer und eines für Schwachzehrer (Pflanzen, die mit wenig Nährstoffen zurechtkommen). Das vierte Feld genießt eine wohlverdiente Pause und wird am besten mit einer Gründüngung bepflanzt, um das Beet wieder mit Nährstoffen anzureichern. Jahr für Jahr rücken die Kulturen im Kreis um einen Platz weiter – so wird der Boden nachhaltig und schonend genutzt.

Wenn Du einen Bauerngarten anlegen willst, musst du dich natürlich nicht streng an diese Vorgaben halten. Oft ist gar nicht ausreichend Platz – variiere dann einfach mit weniger Beeten.

Samen Maier

Bio Produkte für einen Bauerngarten

Bäurisch Mulchen statt Bayern München!

Unsere Bio Bäuerin Gitti hegt und pflegt mit viel Liebe und Hingabe ihr eigenes Gartenparadies. Egal zu welcher Jahreszeit, oder Wind- und Wetterlage. Es gibt nur einen Ort, an dem sie sich befindet. Im Garten. So weiß sie auch, wie sie ihre Pflanzenlieblinge an heißen Sommertagen am besten schützt.
Gitti! Wir brauchen deinen Rat.
Große Sommerhitze:
so kommen Pflanzen gut durch die heiße Sommerzeit

Samen Maier

Gitti's Tipps & Tricks

Bio Mischungen von höchster Qualität

BIO AUSTRIA Zwischenfruchtmischung

Die BIO AUSTRIA Zwischenfruchtmischung kann für die Grünfütterung und als Silage verwendet werden.
Ausgewählte Komponenten unterstützen die nachfolgenden Kulturen, Wurzeln und Biomasse bieten Nahrung für Bodenlebewesen und Mikroorganismen.

BIO AUSTRIA Bauerngarten

Der BIO AUSTRIA Bauerngarten bringt Blütenpracht in die Haus- und Bauerngärten.
Wildblumenarten bieten Nahrungsquellen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und
bedrohte Insekten.
In dieser Mischung befinden sich ausschließlich Samen die von BIO AUSTRIA-Betrieben vermehrt werden.

BIO AUSTRIA Hühner-Auslaufmischung

Die Mischung fördert eine dichte Grasnarbe und gute Bodenbedeckung mit Vegetation.
Sie sorgt mit widerstandsfähigen Komponenten für optimal begrünte Auslaufflächen und regt die Tiere zur Futteraufnahme im Auslauf an.

Weitere Bio-Samenmischungen sind im Onlineshop erhältlich.

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Bio Rasen & Wiesen

  • Bio AUSTRIA Zwischen-fruchtmischung 10 kg

     50,00

    Enthält 13% MwSt./VAT
    Kostenloser Versand
    Lieferzeit: Sofort lieferbar
    In den Warenkorb
  • Bio AUSTRIA Bauerngarten Blumenmischung 250 g

     14,00

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  • Bio AUSTRIA Hühner-Auslaufmischung 10 kg

     80,00

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Wildstauden im Garten: Ein buntes Staudenbeet planen und anlegen

Wildstauden sind Pflanzen, die wild in der Natur vorkommen und nicht weitergezüchtet wurden. Sie haben sich mit der Zeit perfekt an ihre Umwelt angepasst. Anders als die gezüchteten Formen brauchen sie weder besondere Pflege wie düngen und Kälteschutz noch regelmäßige Wassergaben. Die Blüten von Wildstauden werden nicht allzu groß und behalten ihre Schlichtheit – sie bestechen durch ihre natürliche Schönheit.

Einfach – aber oho!

Viele durch Züchtung weiterentwickelte, veredelte Blumen- und Staudensorten tragen „gefüllte“ Blüten. Das sind große, auffällige Blüten mit zahlreichen Blütenblättern. Sie wurden gezüchtet, um den Garten möglichst prunkvoll zu zieren.  Auf eins wurde dabei leider verzichtet: ihre ursprüngliche Funktion.

Durch die Züchtung wurden die Staubblätter – das sind jene Pflanzenteile, die den Pollen produzieren –  in Kronblätter umgewandelt. Durch diese Veränderung bieten viele prachtvolle Blüten keine Nahrung mehr für Insekten. Ökologisch sind sie also ziemlich wertlos.

Wildstauden hingegen locken Bienen, Hummeln und viele weitere Insekten in deinen Garten und bieten ihnen ein reichhaltiges Menü. Dabei sind sie – wie schon erwähnt – sehr genügsam. Du brauchst sie lediglich zu setzen und dann (fast) nur mehr zuzusehen, wie sich dein Garten in ein buntes und summendes Blütenmeer verwandelt!

Pflanzen an den Standort anpassen

Beachte für die Pflanzenauswahl die Gegebenheiten deines Gartens. Egal, ob du dein Staudenbeet in praller Sonne als Blickfang inmitten einer Rasenfläche oder im (Halb)Schatten als Unterpflanzung deines Obstbaumes anlegst – für jeden Standort findest du passende Pflanzen.

Auch die Bodenbeschaffenheit nicht außer Acht lassen. Manche Pflanzen gedeihen besser in leichten, trockenen Böden (Gemeine Schafgarbe, Rote Lichtnelke oder die zweijährige Großblütige Königskerze), andere in schweren und feuchten Böden (Wald GeißbartBerg-FlockenblumeGewöhnlicher Blutweiderich).

Blütenliebe – wie es dir gefällt

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wildstauden wollen nicht zu wild gemischt werden. Das Beet könnte dann etwas unruhig wirken. Gut bewährt hat sich die Stauden – mit Rücksicht auf die Größe deines Beetes – in kleinen Gruppen mit jeweils 3 oder 4 Stück einer Sorte zu setzen.

Zu den giftigsten Wildpflanzen zählen Eisenhut, Herbstzeitlose oder der Gefleckte Aronstab.

Die kleinen Garten-Bewohner – mit Blüten rund ums Jahr

Wähle die Pflanzen so, dass im Beet immer etwas blüht.  Das ist fürs Auge schön und ein großer Gefallen für Schmetterlingen, Bienen, Hummeln & Co. Denn wenn sie jederzeit ein paar schmackhafte Blüten in deinem Garten finden, summt und brummt es nahezu rund ums Jahr.

Die Frühstarter unter den Wildstauden beginnen bereits im März zu blühen, wie die geschützte Kuhschelle mit ihren strahlenden, violetten Blüten. Im April folgen Wiesen-Schlüsselblume und Rote Lichtnelke. Ab Mai geht es mit verschiedenen Arten von WiesensalbeiMargeritenSkabiosenGlockenblumen und vielem mehr richtig los. Viele dieser Wildpflanzen sind unermüdliche Dauerblüher, die über mehrere Monate Farbe in dein Beet bringen. Im September nimmt die Blühfreude langsam ab, aber es gibt trotzdem Stauden, die noch Stellung halten, wie die Wegwarte oder die Gemeine SchafgarbeWiesen-Flockenblumen leuchten mit ihren violetten Blüten bis in den November hinein!

Einfach loslegen!

Experimentiere mit den Pflanzen, die dir am besten gefallen. Da Wildstauden sehr robust sind, gelingen sie meist auch an nicht ganz ideal Standorten.
Inspirationen liefert dir unser Wildblumen Paket – mit einer Mischung an insektenfreundlichen, wunderschönen Pflanzen.

So gedeihen deine Wildstauden – garantiert!

Bereite dein Staudenbeet gut vor

lockere die Erde mit einer Grabgabel – so bringst du die Bodenschichten nicht durcheinander. Mische harte, tonige Böden mit etwas Sand, damit sie durchlässig werden. Entferne alle Unkräuter. Besonders bei Wurzelunkräutern (Quecke, Ackerwinde) zahlt sich Gründlichkeit aus.

Verteile die Pflanzen gleichmäßig

bevor du mit dem Einpflanzen loslegst, stelle alle Pflanzen in ihren Töpfen regelmäßig auf dem Beet auf. So vermeidest du, dass du auf einer Seite zu dicht setzt und woanders Lücken entstehen.

Befindet sich dein Beet am Zaun/an der Hausmauer, dann setzte die höchsten Pflanzen nach hinten, die niedrigsten nach vorne. Bei einem mittig gelegenen Beet kommen die hohen Pflanzen in die Mitte, die niedrigen rundherum.

Setze die Wildstauden so tief wie im Topf

achte beim Pflanzen darauf, dass der ganze Wurzelballen in der Erde verschwindet, du die Pflanze aber nicht tiefer setzt.
Das Pflanzenherz muss unbedingt über der Erde sein, sonst verfault es.

Gieße ausgiebig und regelmäßig

Die Stauden brauchen in den ersten Wochen, bevor sie richtig anwachsen, regelmäßig Wasser. Der Boden muss immer gut feucht, aber natürlich nicht nass sein. So verbinden sich die Wurzeln bald mit der Erde und die Wildstauden wachsen rasch und gesund.

Lust auf ein Video übers Anlegen eines Wildstauden-Beetes?
Dann sieh dir folgenden Film – erstellt in Kooperation mit der beliebten bio-garten Zeitschrift Kraut und Rüben –  an:

Überall ist Platz für bunte Blumen

Bauerngärten werden in Mischkulturen bepflanzt – gemischt werden aber eben nicht nur Gemüse und Kräuter – auch bunte Blumen haben ihren Platz. Neben ihrer Schönheit und der Freude, die sie in unser Leben bringen, haben Sommerblumen im Gemüsegarten viele weitere Vorteile.

Mit ihren bunten Blüten locken sie nützliche Insekten an. Sie bieten ihnen Nahrung und Unterschlupf. Das fördert die Artenvielfalt im Garten. Die Nützlinge revanchieren sich bei dir, indem sie Schädlinge in Schach halten und somit deine Ernte schützen. Mit bunten Blumen verwöhnst du auch Hummeln und Bienen. Einmal angelockt befruchten sie gleichzeitig deine Gemüsepflanzen wie z.B. TomatenPaprika oder Gurken. Manche Blumen vertreiben sogar selbst Schädlinge. Tagetes oder Ringelblumen scheiden Duftstoffe aus, die schädliche Bodennematoden fernhalten. Schadinsekten, die auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert sind und durch deren Geruch angelockt werden (z.B. der Kohlweißling bei Kohlpflanzen) werden durch das Duftgemisch der Blumen verwirrt. Das Auffinden ihrer Opfer (also z.B. von Kohl oder Brokkoli) fällt ihnen dadurch wesentlich schwerer.

Samen Maier

Bio Blumen für ein Blumengärtchen

Pflege für den Bauerngarten

Düngemittel wie Kompost, Gesteinsmehl, Mist, Regenwurmhumus, Hornspäne oder Kräuterextrakte können für die Pflege verwendet werden.
Wenn genügend Platz vorhanden ist, kann auch die sogenannte Gründüngung ausprobiert werden.

Mit einer Bio Gründüngung kann man die Qualität seines Gartenbodens spürbar verbessern.
Die Pflanzen lockern das Erdreich und reichern es mit Humus an.
Einige Bio Gründüngungspflanzen bilden sogar Nährstoffe und vertreiben Schädlinge.
Abgeerntete Flächen im Gemüsegarten bieten sich zur Einsaat einer Gründüngung an.

Gründüngung

In der Bio-Landwirtschaft ist sie ein fixer Bestandteil, im Hausgarten noch nicht sehr verbreitet – die Gründüngung.

Dabei wussten unsere Vorfahren bereits im antiken Rom, dass der Anbau bestimmter Pflanzenarten die Fruchtbarkeit und Vitalität von Böden steigert. Auch im Hausgarten oder sogar am Balkon kannst du Gründüngung gezielt einsetzen.

Darum geht’s bei der Gründüngung

Gründüngung ist der gezielte Anbau bestimmter Pflanzen, um unsere Böden zu schützen und zu verbessern. Die Gründüngung wird dann angebaut, wenn keine anderen Pflanzen im Beet stehen – also z.B. im Herbst, nachdem du alle Paprika oder Tomatenpflanzen abgeerntet hast. Die Gründüngung macht deinen Garten und dein Gemüsebeet fruchtbarer – manche Gründüngungspflanzen kannst du sogar essen. Oder in die Vase stellen. Regelmäßiger Anbau von Gründüngung erhöht die Fruchtbarkeit und Gesundheit deiner Böden und lässt nachfolgende Pflanzen besser wachsen.

Das macht Gründüngung für deinen Garten

Kein Problem für deine Beete: Regen, Wind und große Hitze

Ein großes Thema nicht nur in der Landwirtschaft: Regen und Wind spülen und blasen kleine und kleinste Erdteilchen vom nackten Boden. Damit verschwindet der gute Humus von den Beeten. Der Boden verliert seine Fruchtbarkeit – also die Nahrung für die Pflanzen. An heißen Tagen trocknet die Sonne die Erde aus – es entstehen Risse und Furchen. Regnet es wieder, kann der harte Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen und schwemmt noch mehr Humus davon.

Das Ergebnis in der Landwirtschaft: unsere Kulturpflanzen werden mit viel Kunstdünger und chemischem Pflanzenschutz aufgezogen. Der Boden alleine kann sie nicht mehr ernähren.

Im Garten: auch da brauchst du bei ausgelaugten Böden extra viel Dünger.

Gründüngung bedeckt den Boden und schützt ihn so vor den verschiedenen Wetterereignissen. Die Blätter der Gründüngungs-Pflanzen bremsen Regentropfen und verhindern ihren Aufprall auf die Erde. Das Blätterdach lässt zudem starke Winde und heiße Sonnenstrahlen nicht bis zum Boden. So bleiben die kleinen Bodenkrümelchen und die lockere Bodenstruktur erhalten.

Locker, luftig und fest: schaffen nur Wurzeln

Unter der Erdoberfläche sorgen die Wurzeln der Gründüngungs-Pflanzen für Festigung und Stabilisierung des Bodens – und gleichzeitiger Lockerung und Durchlüftung. Das mag wie ein Widerspruch klingen, ist aber keiner. Die lockere obere Humusschicht wird durch zahlreiche, eng verflochtene Wurzeln zusammengehalten. Die weiter nach unten wachsenden, kräftigen Wurzeln hingegen brechen darunterliegende, verdichtete Bodenschichten auf und lockern sie tiefgründig. So kommt mehr Luft in den Boden, Wasser kann leichter versickern und Staunässe wird vermieden.

Baust du nach der Gründüngung Gemüse oder Blumen an, so hast du ihnen einen großen Gefallen getan: sie tun sich mit der Wurzelbildung in der gelockerten Erde viel leichter. Ihre Wurzeln können nun weiter und tiefer wachsen, die Pflanzen entwickeln sich viel prächtiger und gesünder.

Futter für deine Pflanzen: festhalten statt ans Grundwasser verlieren

Besonders in den Wintermonaten sind brachliegende Flächen von der Auswaschung der Nährstoffe bedroht. Diese liegen als Moleküle in verschiedenen chemischen Verbindungen in der Erde und sind dort „frei“ beweglich. Bei Niederschlag werden sie immer tiefer in den Boden gespült, bis sie schließlich im Grundwasser landen und es verschmutzen. Vor allem Nitrat und Phosphat sind immer noch ein großes Problem – besonders dort, wo viel Kunstdünger eingesetzt wird.

Die Gründüngungs-Pflanzen hingegen nehmen die freien Nährstoffe auf und speichern sie in all ihren Organen – also in Wurzeln, Stängeln und Blättern. Sie dienen also als Zwischenspeicher, der Nahrung für die nachfolgenden Pflanzen – sicher aufbewahrt.

Und so geben die Gründüngungspflanzen die Nährstoffe wieder frei:

Schneide die Gründüngung ab, wenn sie ordentlich gewachsen ist- auf jeden Fall vor oder während der Blüte. So verhinderst du, dass die Gründüngung sich selbst aussät und zu Unkraut wird. Nicht frostfeste Pflanzen frieren über den Winter von selbst ab.

Lasse die abgeschnittenen oder erfrorenen Pflanzenteile am Beet liegen. Sind sie sehr groß, zerkleinere einfach alles mit einer Gartenschere.

Die Wurzeln bleiben im Boden – sie verrotten von alleine. Die abgeschnittenen Pflanzen sind wie eine Mulchschicht – sie schützen den Boden und die darin befindlichen Bodentierchen.

Regenwürmer, Springschwänze und viel Mikroorganismen machen sich nun ans Werk: sie holen nach und nach Pflanzenreste in den Boden, fressen und verdauen sie und bauen mit ihnen eine nährstoffreiche Humusschicht auf.

Die Nährstoffe stehen den nächsten Pflanzen zur Verfügung, der Kreislauf schließt sich.

Superpower durch Bohnen und Erbsen

Eine ganz besondere Stellung haben Pflanzen aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Das sind z.B. (Acker-)BohnenErbsen, aber auch Klee und Lupinen. Sie haben sich mit Bakterien verbündet, die an ihren Wurzeln leben und Stickstoff aus der Luft binden können. Für diese Dienstleistung erhalten die Bakterien von Erbse und Co Zucker und andere Nahrungsmittel. Werden die Erbsenpflanzen abgeschnitten, stellen sie den Stickstoff den nachfolgenden Pflanzen zur Verfügung.

Gib dem Unkraut keine Chance

Baue Gründüngung immer dann an, wenn du ein Beet für mehrere Wochen nicht bepflanzt. So verhinderst du, dass sich unerwünschte, hartnäckige Unkräuter breit machen und ersparst dir später das mühsame Jäten.

Die besten Gründüngungs-Pflanzen für den Garten:

Die folgenden Pflanzen kannst du auch im Garten ganz unkompliziert anbauen – und die meisten sogar ganz nebenbei als Zierde oder schmackhaftes Gemüse verwenden.

Buchweizen

Du kannst ihn in der Zeit von Mai bis August säen. z.B. vor der Anlage einer neuen Rasenfläche oder nach Gemüse. Buchweizen entwickelt sich schnell und lässt Unkräutern keinen Platz. Die Blüten bilden sich bereits nach ca. 5 Wochen und bleiben über lange Wochen erhalten. Dadurch ist Buchweizen eine wertwolle Bienenweide bis in den Herbst hinein.

Lupinen

Lupinen helfen dir, einen verdichteten Boden zu lockern. Sie haben bis zu 2 Meter lange Pfahlwurzeln, mit denen sie bis in tiefere Bodenschichten vordringen und dort Verkrustungen und Verdichtungen aufbrechen. Lupinen bilden viel organische Masse und als Leguminosen reichern sie den Boden mit Stickstoff an. Die Lupinen schmücken nicht nur deinen Garten, in der Vase verzieren sie dein Haus. Die Aussaat ist von April bis August möglich.

Phacelia

Phacelia ist eine anspruchslose Gründüngungspflanze, die am besten auf schwereren Böden wächst. Sie gedeiht auch gut im Schatten, Schädlinge meiden sie. Weil sie eine hervorragende Bienenweide ist, wird Phacelia auch Bienenfreund genannt. Du kannst sie von April bis September aussäen. Ihre Grünmasse bedeckt rasch den Boden, beschattet ihn und unterdrückt Unkraut. Ihre stark verzweigten Wurzeln verbessern wesentlich die Bodenstruktur.

Erbsen

Baue Erben entweder direkt im Frühling (März/April) oder im (August/September) an. Die Erbsen reichern Stickstoff aus der Luft an und lockern den Boden. Im Juni kannst du die reifen Erbsen ernten. Im Herbst werden die kleinen runden Hülsenfrüchte zwar nicht mehr reif, aber auch die Triebspitzen sind köstlich. Versuche sie doch mal als Beigabe zu Salaten oder im Wok.

Spinat

Spinat ist die klassische Bodendecker-Pflanze für den Winter. Er ist absolut winterhart und bedeckt jeden Boden gut. Die Wurzeln von Spinat bilden Saponine, das sind seifenartige Stoffe, die eine positive Wirkung auf das Bodenleben haben. Die Saponine fördern zudem das Wasserspeichervermögen des Bodens. Baue Spinat als Gründüngung für den Winter ab Ende August bis Ende September an. Natürlich kannst du den Spinat auch für die Küche ernten, lass aber seine Wurzeln und Pflanzenreste am Beet liegen.

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