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Gartenjahr: To Do’s im Juni

verfasst von barbara am 12. Juni 2018
in Gartenjahr, Juni

Juni ist Erntezeit – gießen und genießen!

Im Juni geht’s rund im Gemüsegarten. Es wird gesät, gepflanzt, gedüngt und das Wichtigste: Juni ist Erntezeit. Wer im Frühjahr fleißig gesät hat, kann das erste zarte Gemüse aus dem eigenen Garten ernten.

Ernte

Die viele Vorarbeit im Frühjahr zahlt sich jetzt gleich mehrfach aus. Gemüse können nach Herzenslust geerntet werden. Radieschen, Salate und vieles mehr kann jetzt bereits aufs Teller und prächtig blühende Blumen bieten sich für selbst gebundene Tischsträuße an.

Mangold: Nach dem Ernten die Blätter über dem Herz abschneiden, dann trägt er nach 8-9 Wochen noch einmal aus.

Nitratspeichernde Pflanzen wie Salat, Spinat und Radieschen an sonnigen Tagen erst am späten Nachmittag ernten. So hat die Pflanze Zeit, das Nitrat mithilfe des Sonnenlichts in den Aufbau von Pflanzengewebe zu stecken.

Aussaat – Gemüse jetzt ins Freie pflanzen

  • Karotten, Radieschen, Rettich, Kürbis, Zucchini und Rote Rüben können nun im Juni als Direktsaat ins Freie! Sie tragen innerhalb weniger Wochen schon die ersten Früchte, wenn sie genügend Wärme und Wasser bekommen.
  • Kohlgemüse wie Stängelkohl, Karfiol, Brokkoli und Grünkohl
  • Salate wie Kopfsalat, Eissalat, Asia-Salate, Feldsalat, Pflücksalat, Zichoriensalat können noch immer im Freiland ausgesät werden.
  • Gurken können im Juni ruhigen Gewissens als Jungpflanzen ins Freie gesetzt werden. Spätestens Anfang Juni sind die letzten eisigen Nächte vorbei und es droht kein schädigender Frost mehr.
  • Tomaten ausgeizen: Bei Tomaten regelmäßig die Seitentriebe abbrechen und darauf achten, dass keine Blätter oder Triebe den Boden berühren. Ausgeizen erhöht den Fruchtertrag.
  • Busch- und Stangenbohnen, Erbsen und Zuckermais können jetzt noch ausgesät werden.

DÜNGEN: Etwa vier Wochen nach dem Einpflanzen werden die neuen Pflänzchen gedüngt – beispielsweise mit Kompost bzw. Kokoto (100% organisch biologischen Biodünger).

Sind noch oder wieder Lücken im Beet zu sehen, einfach neue Pflanzen nachsetzen!

Spargel und Rhabarber

Bis zum 24. Juni kann man noch Spargel stechen. Nach diesem Zeitpunkt braucht die Pflanze eine Ruhephase, in der sie Reservestoffe für das kommende Jahr sammelt. Am selben Tag ist auch Schluss mit der Rhabarber-Ernte. Der Grund: Im Sommer enthalten die Stangen viel Oxalsäure. Sie schmecken nicht mehr und werden faserig. Salat unbedingt ernten, sobald die Köpfe groß genug sind. Bei warmem Wetter treiben sie sonst in wenigen Tagen Blütenstände.

Aussaat-beschriftet1

Jetzt noch schnell das Kräuterbeet anlegen

Wer noch kein Kräuterbeet angelegt hat, sollte spätestens im Juni damit beginnen. Es können Kräuter wie Petersilie, Basilikum, Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Kerbel, Koriander, Liebstock, Schnittlauch, Thymian und Majoran ausgesät werden.

Von mediterranen Kräutern wie Thymian, Salbei, Lavendel und Rosmarin am besten regelmäßig die Triebspitzen entfernen, damit sie dichter wachsen. Bei Basilikum und Koriander lohnt sich der Rückschnitt ebenfalls. Danach verzweigen sich die Pflanzen besser und bilden mehr aromatische Blätter aus. Die Blüten von Basilikum und Schnittlauch werden übrigens von Bienen und Hummeln gerne besucht.

Wir haben euch ein kleines Merkblatt Juni-Aussaat mit jenen Sorten zusammengestellt, die im Juni noch ausgesät werden können:

Juni-Aussaat

Beet Box für die Herbsternte

Wenn ihr noch ein kleines Geschenk für einen lieben Menschen braucht bzw. euch selbst beschenken wollt: Die Beet-Box “Für die Herbsternte” beinhaltet perfekt abgestimmten Sorten für eine reiche Gemüseernte im Herbst.

Wildblumen anpflanzen

Im Juni ist übrigens eine hervorragende Zeit für das Anpflanzen von Wildstauden.

Als besonderes Projekt zum Erhalt der Artenvielfalt sehen wir unser Wildblumenprogramm, welches wir gemeinsam mit der Biobaumschule Ottenberg realisieren konnten.

Monokulturen und der Einsatz von schädlichen Chemikalien haben die Vielfalt der blühenden Blumenwiesen, naturnahe Hecken, idyllische Bachufer und harmonisch übergehende Waldränder weitgehend verdrängt. Der Verlust dieser artenreichen Lebensräume ist der Hauptgrund für den dramatischen Rückgang vieler Arten. Bienen und Schmetterlinge finden immer weniger Wildblumen und heimische Sträucher, sprich Nahrung und natürliche Nistplätze.

Regionale Wildpflanzen jedoch locken Vögel, Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und viele andere Tiere an und sind optimal an den jeweiligen Standort und das Klima angepasst.

Für Gartenliebhaber bieten wir daher ein Programm zur Wiederentdeckung der heimischen Wildblumen in der Gartengestaltung mit all den positiven Effekten für Boden, Wasser, Tier- und Pflanzenwelt.

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